„Tu Gutes und sprich darüber“: Selbstmarketing – Wie geht das?

Eine gute Qualifizierung und Praxiserfahrung allein reichen nicht aus, um die Karriereleiter bis ganz nach oben zu klettern. Denn, machen wir uns nichts vor, es gibt viele gut ausgebildete Menschen da draußen. Es reicht also nicht, sehr gute Leistung zu bringen – es muss auch von den richtigen Leuten bemerkt werden. Der Schlüssel zum Erfolg liegt im Selbstmarketing.

Selbstmarketing ist dabei nicht gleichzusetzen mit übertriebenem Eigenlob, Wichtigtuerei oder Selbstbeweihräucherung. Gerade für Menschen, die eher zurückhaltend sind, ist die Vorstellung einer aktiven Selbstvermarktung eher unangenehm. Daher zeigen wir dir, wie kluges Selbstmarketing dir hilft, deine Ziele zu erreichen.

1 | Kenne deine Stärken

Bei der Selbstdarstellung geht es nicht darum, sich permanent in den Vordergrund zu drängen, sondern erst einmal den Blick auf sich selbst zu richten: Was kannst du gut? Bei welcher Tätigkeit vergisst du schnell die Zeit? Finde heraus, welche Talente, Kompetenzen und Erfahrungen dich einzigartig machen. Denn je mehr du deine Stärken einsetzen kannst, desto weniger Energie musst du in eine aktive Selbstvermarktung investieren.

2 | Betone deine Individualität

„Warum sollten wir uns ausgerechnet für Sie entscheiden?“ Diese Frage wird gerne mal im Vorstellungsgespräch gestellt. Umso wichtiger ist es, dass du dein Alleinstellungsmerkmal kennst und formulieren kannst. Dabei spielen nicht nur deine fachlichen Kompetenzen eine Rolle, sondern auch deine Soft Skills. Vielleicht sprichst du fließend Russisch, hast in Indien Baumwolle geerntet oder hast dich neben deinem Studium bei der Landjugend engagiert? Perfekt! Alles, was dich von der Masse abhebt, sorgt dafür, dass sich Personaler an dich erinnern.

3 | Kenne deine Ziele

Wahrscheinlich erledigst du gerne Aufgaben, die dir leicht von der Hand gehen und siehst deine Zukunft demnach in einem Tätigkeitsbereich, der dir Spaß macht. Überlege dir aber auch, welche Rahmenbedingungen dir wichtig sind. Wünschst du dir einen klaren Tagesablauf? Möchtest du möglichst viel Zeit in der Natur verbringen? Definiere außerdem, was Erfolg für dich bedeutet. Für den einen ist ein hohes Gehalt das Maß aller Dinge, während für einen anderen eine ausgeglichene Work-Life Balance entscheidend ist.

4 | Sei authentisch

Stell dir vor, du unterschreibst einen Vertrag: In der Bewerbung hast du dich zwar grandios verkauft, aber hast dich auch für jemanden ausgegeben, der du nicht bist. Spätestens am ersten Arbeitstag sind Unzufriedenheit und Selbstzweifel vorprogrammiert. Selbstmarketing bedeutet nicht, sich zu verstellen – auch nicht, wenn man die Stelle unbedingt möchte. Deine Persönlichkeit ist die Grundlage für eine authentische Ausstrahlung. Wenn du eine gute Leistung erbracht hast, lass sie für sich sprechen, ohne noch etwas zu beschönigen oder gar zu erfinden. Dazu gehört auch, zu seinen Schwächen zu stehen.

Du bist ein Macher und legst am liebsten direkt los, statt lange zu reden? Dann verkaufe dich nicht als konzentrierten Stillarbeiter, der erst mal rational Für und Wider verschiedener Ansätze abwägt. Solche Falschaussagen werden schnell entlarvt und machen dich auf Dauer nur unglücklich.

5 | Nimm Kritik an

Negative Kritik gehört zum normalen Arbeitsalltag. Klar, darüber freuen sich wohl die wenigsten. Aber wie du mit dieser Kritik umgehst, entscheidet über Erfolg oder Misserfolg im Beruf. Nimm die Kritik niemals persönlich, auch wenn sie entsprechend formuliert ist. Analysiere die Situation und überlege, was du in Zukunft besser machen kannst.

6 | Investiere in Weiterbildungen

Bilde dich stetig weiter und investiere in Weiterbildungen, Kurse und Trainings. Damit baust du nicht nur Wissen und Fähigkeiten auf, sondern signalisierst deinem künftigen Arbeitgeber auch deinen Tatendrang. Nach dem Studium können Monate vergehen, bis du eine feste Anstellung findest. Nutze die Zeit also sinnvoll und sorge dafür, dass du dich leichter gegen andere Bewerber durchsetzen kannst.

7 | Feier deine Erfolge!

Nimm dir ein leeres Blatt Papier und einen Stift und schreibe einfach ohne groß darüber nachzudenken auf, was du schon alles geschafft hast. Vielleicht hast du vor kurzem endlich den Berg beim Joggen ohne Pause geschafft oder die letzten Sätze deiner Bachelorarbeit geschrieben. Dann klopf dir doch einfach mal auf die Schulter. Gerade als introvertierte Person kann es einem schwer fallen, über eigene Erfolge zu sprechen. Umso wichtiger ist es, sich die eigenen Erfolge vor Augen zu führen und zu lernen, sie nach außen sichtbar zu machen.

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