„How to network“ im Agribusiness in nur 4 Schritten

Ach ja, den kenn ich! Da kann ich gerne für dich nachfragen. Jackpot! Mal ehrlich, so läuft es doch meistens in der Welt der „Agrarler“. Vitamin B ist und bleibt ein wesentlicher Türöffner. Aber was passiert, wenn es dir daran fehlt, weil du vielleicht nicht aus der Landwirtschaft kommst oder eher ein „networking-scheuer“ Mensch bist?

„40% aller Stellen werden aufgrund von persönlichen Beziehungen vergeben!“

Dann heißt es – Ärmel hoch und Netzwerken! Verbinde dich mit der Agrarbranche, denn 40 % aller Stellen werden aufgrund von persönlichen Beziehungen vergeben. Genau das macht den Aufbau und die Pflege von Kontakten umso wichtiger. Der persönliche Bekanntheitsgrad ist einer der entscheidendsten Faktoren dafür, einen Job zu bekommen oder befördert zu werden. Aber wie läuft das nun genau mit dem Netzwerken?

1 | Ab ins Getummel – Events & Co.

Eine super Möglichkeit zum „Networken“ bieten Veranstaltungen wie z.B. Agrar-Jobmessen und Agrar-Karrieremessen von Unis und Fachhochschulen, aber auch Seminare und Workshops (z.B. Grundkurse, Studienkurse). Zudem helfen Unternehmensveranstaltungen oder Mitgliedschaften in Vereinen und Verbänden (z.B. Landjugend, Berufsverbände, etc.). Also nichts wie los und rein in die Gesellschaft. Hört sich plausibel an, aber wie bildet man ein Netzwerk, wenn einem Small Talk und das Anpreisen der eigenen Fähigkeiten nicht sehr liegen?

2 | Sich langsam herantasten

Schaut euch zunächst einmal auf der Veranstaltung um und nehmt die Rolle des Beobachters ein. Gibt es Personen, die ebenso wie ihr alleine auf der Veranstaltung sind? Oder ist sogar jemand dabei, den ihr bereits kennt und der euch weiteren Personen vorstellen kann? Ihr dürft auch gerne eine zweite Person mitbringen, wenn ihr euch dadurch wohler fühlt. Aber Achtung – nicht aneinanderkleben bleiben. Spielt euch gegenseitig die Bälle zu und denkt daran, dass es den anderen vielleicht genauso geht wie euch.

3 | Gemeinsamkeit schafft Nähe

Kleine Hilfen erleichtern einem, mit anderen ins Gespräch zu kommen. Darunter fallen z.B. höfliche und zielgerichtete Fragen zur Person, dem Beruf oder Arbeitgeber. Auch das Thema der Veranstaltung, Wetter oder die Strecke zum Veranstaltungsort können Gesprächsöffner sein. Denn Gemeinsamkeiten verbinden, also gilt es diese herauszufinden. Ihr werdet sehen, wie euer Gesprächspartner sich öffnet.

4 | Stay connected

Vernetzt euch – auf Papier und online! Der Austausch von Visitenkarten ist natürlich der klassische Weg auf einem Event. Es geht aber auch digital. Facebook, Xing & Co. machen es vor – die Online-Vernetzung anhand von Profilen erfreut sich extremer Beliebtheit und eignet sich ideal, um nachhaltig in Kontakt zu bleiben oder sogar Arbeitgeber auf sich aufmerksam zu machen. Und das ist sogar was für „networking-scheue“ Menschen!

Somit steht fest: Netzwerken lässt sich erlernen und mit ein paar kleinen Tricks und ein wenig Überwindung am Anfang schafft es jeder, erfolgreich ein Kontaktnetzwerk aufzubauen. Und mal ehrlich, letztendlich wissen wir doch alle: Im Agribusiness kennt am Ende meist sowieso jeder irgendwie jeden. Und genau das macht es doch auch so schön!

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