Erfolgsfaktoren der Arbeitgeberattraktivität in der Landwirtschaft

Der unternehmerische Erfolg landwirtschaftlicher Unternehmen ist ein Zusammenspiel vieler einzelner Faktoren, darunter: Umwelteinflüsse, Betriebsressourcen, Betriebsleiterpersönlichkeit und das Management.

Insgesamt wird die Bereitstellung geeigneter Fachkräfte als entscheidender Erfolgsfaktor für die Wirtschaftlichkeit landwirtschaftlicher Betriebe angesehen. Die Ressource Personal und somit die Mitarbeiterbindung wirken unmittelbar auf das Unternehmensergebnis ein. Die Mitarbeiterbindung reduziert Kosten einer ungewollten Fluktuation, die neben den reinen Personalbeschaffungskosten auch Kosten für mitgehende Kunden, Kosten für unvollendete Projekte, die Einarbeitung des Nachfolgers und eventuell weitere verdeckte Kosten umfassen. Aber das eigentlich größte Problem lautet: Woher einen neuen Mitarbeiter kriegen?

Eine der zentralen Ursachen für den zunehmenden Personalmangel ist der demografische Wandel. Während der Kreis der in das Erwerbsleben eintretenden Menschen kontinuierlich schrumpft, steigt die Zahl der altersbedingten Austritte. Dies bringt schon heute viele Betriebe in ernste und durchaus existenzbedrohliche Schwierigkeiten.

Die derzeitigen Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft und der auch zukünftig anhaltende Strukturwandel werden dazu führen, dass sich die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe weiter verringern wird und die verbleibenden Betriebe deutlich wachsen müssen. Alle Betriebe müssen sich bemühen, durch effizientes Wirtschaften Kostendegressionen herbeizuführen, um Wettbewerbsvorteile aufzubauen und auch verteidigen zu können.

Mitarbeiterbindung nach innen, Arbeitgeberattraktivität nach außen

Die Fähigkeit des Betriebsleiters, gute Leute über alle Lebensphasen hinweg emotional zu binden und neue, passende Bewerber anzuziehen, entscheidet künftig und unabwendbar über dessen Erfolg und damit zwangsläufig über den weiteren Fortbestand.

Zwar wird es auch zukünftig auf Betrieben Tätigkeitsbereiche für angelernte Arbeitskräfte im Niedriglohnsektor geben. Dies gilt insbesondere für Bereiche, die sich einer Mechanisierung weitgehend entziehen, wie z.B. Erntearbeiten im Obst- und Gemüsebau. Die fortschreitende Technisierung und Computerisierung der Landwirtschaft führt aber auch dazu, dass der Bedarf an hochqualifizierten Arbeitskräften grundsätzlich steigen wird. Neben der Berufserfahrung spielen daher auch technische Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, sowie Aus- und Weiterbildung eine immer wichtigere Rolle für den Unternehmenserfolg.

Mitarbeiterbindung und Arbeitgeberattraktivität sind somit als DAS strategische Unternehmensziel zu nennen: Mitarbeiterbindung senkt die ungewollte Fluktuation. Sie steigert den Unternehmenserfolg. Und sie legt die Basis für Arbeitgeberattraktivität nach außen, für hohe Anziehungskraft auf neue, gute Mitarbeiter. Hinzu kommt: Verbundenheit der Mitarbeiter zieht auch Engagement, Motivation und Leistung nach sich.

Verlierer ohne Arbeitgeberattraktivität

Während diejenigen Unternehmen, die über hohe Arbeitgeberattraktivität und ein positives Arbeitgeberimage verfügen, nahezu alle ihre Stellen wiederbesetzen können, werden andere Unternehmen mit der Hälfte des heutigen Personals auskommen müssen.

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