5 Tipps, wie Sie die Unternehmenskommunikation in Ihrem Agrarbetrieb in und nach der Coronakrise stärken

In vielen Agrarbetrieben ist die interne Kommunikation eine große Baustelle – auch bereits vor Corona. Doch jetzt wird sie so wichtig, wie nie zuvor. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Unternehmenskommunikation in und nach der Krise verbessern, um Ihren Mitarbeitern Sorgen und Ängste zu nehmen und den Unternehmenserfolg zu gewährleisten.

Kommunikation ist also das A und O für ein erfolgreiches Agrarunternehmen. Doch Corona hat die Kommunikation im Unternehmen stark beeinflusst. Home Office und persönliche Distanz am Arbeitsplatz erschweren den Austausch als Führungskraft mit und unter Mitarbeitern. Die Folge: die Unternehmenskommunikation leidet und damit auch das „Wir-Gefühl“. Dabei ist die Unternehmenskommunikation entscheidend für eine gute Zusammenarbeit und für den Erfolg eines Agrarbetriebs. In der Pandemie zeigt sich nun stärker als zuvor, welcher Agrararbeitgeber eine gute Unternehmenskommunikation pflegt und welcher noch an sich arbeiten muss.

Fragen Sie sich also, wie Sie als Führungskraft Ihre Unternehmenskommunikation an die neuen Bedingungen im und nach dem Lockdown anpassen können. Wie erschaffen Sie ein „Wir-Gefühl“ trotz Krise und stellen Ihren wirtschaftlichen Erfolg sicher?

Zunächst einmal müssen Sie wissen, was mit Unternehmenskommunikation gemeint ist. Darunter versteht man alle Aktivitäten und Angebote des Informationsaustauschs zwischen den Angestellten und der Unternehmensleitung.

Mit diesen 5 Tipps können Sie Ihre Kommunikation im Agrarbetrieb verbessern:

1. Vertrauen und Offenheit schaffen

Sie fragen sich, warum Unternehmenskommunikation so wichtig ist? Ganz einfach – Kommunikation schafft Vertrauen. Und Vertrauen und Offenheit sind das A und O für eine gute Kommunikation in einem Agrarunternehmen, ob Agrar-Großkonzern, Agrar-Mittelstand oder landwirtschaftlicher Betrieb. Vertrauen zwischen Mitarbeitern und Führungsebene stärkt den Zusammenhalt, die Mitarbeitermotivation und letztendlich das Betriebsergebnis. Schaffen Sie ein harmonisches Verhältnis zwischen den Mitarbeitern und der Führungsebene. Dazu gehört, dass die Meinung eines jeden einzelnen Mitarbeiters geschätzt werden sollte. Jeder sollte sich zu Wort melden können. Erst wenn eine Vertrauensbasis besteht, sind Mitarbeiter eher bereit, Ihren Entscheidungen zu folgen und sich anzuvertrauen.

2. Regelmäßig wichtige Ereignisse kommunizieren

Insbesondere jetzt während der Pandemie, wo die direkten Kontakte vor Ort fehlen, ist es wichtig, betriebliche Veränderungen zeitnah und regelmäßig zu kommunizieren. Das nimmt Ängste & Sorgen in der Mitarbeiterschaft. Dabei ist es aber auch wichtig, zu unterscheiden wie transparent kommuniziert werden soll. Nicht alle Nachrichten schaffen ein Sicherheitsgefühl, sondern können den Mitarbeiter auch belasten. Seien Sie hier vorsichtig und wägen Sie genau ab, was Chefsache ist.

Generell können Sie folgende Kanäle oder Kanalkombinationen als Kommunikationsformen nutzen:

  • Regelmäßige (virtuelle) Besprechungen bzw. Jour Fixe
  • Rundmails und Newsletter
  • Firmenzeitschriften
  • Intranet
  • schwarzes Brett, etc.

Welche Form Sie wählen, ist abhängig von Ihren Möglichkeiten. In jedem Fall gilt: Kommunizieren Sie wichtige betriebliche und personelle Veränderungen und Ereignisse an Ihre Mitarbeiter. Auf diese Weise fühlt sich der Mitarbeiter im Betriebsgeschehen mitgenommen. Falls es Ihre Mitarbeiter erlauben, so können Sie auch über Jubiläen und Geburtstage der Mitarbeiter informieren oder diese zelebrieren. Das zeigt eine besondere Wertschätzung und stärkt das Betriebsklima.

Tipp: Etablieren Sie Kommunikationsformen, denen Sie gerecht werden können und die Sie wirklich regelmäßig pflegen können – denn auch das kostet Sie Zeit. Aber es lohnt sich!

3. Kommunikationsmöglichkeiten via Tools schaffen

Während der Corona Krise haben sich digitale Konferenztools wie Microsoft Teams oder Zoom einen Namen gemacht. Zu Recht. Denn durch diese konnte eine Kommunikation aus dem Home Office heraus weiterhin aufrechterhalten werden. Es gibt die Möglichkeit, dass sich Mitarbeiter ganz leicht untereinander per Chatfunktion oder Telefonie (mit oder ohne Video) absprechen. Auch Gruppenkonferenzen können heute per Video-Konferenzen abgehalten und Projekte besprochen werden. Corona hat an dieser Stelle die digitale Kommunikation enorm beschleunigt.

Natürlich kann die digitale Kommunikation nicht die persönliche Kommunikation von Mensch zu Mensch ersetzen. Gleichwohl kann sie ergänzend eingesetzt werden und zur Effizienzsteigerung von Arbeitsabläufen beitragen. Das verbessert somit den wirtschaftlichen Erfolg.

Je nach Betriebsgröße sollten Sie entscheiden, welches Kommunikationstool sich für Ihre Mitarbeiterkommunikation lohnt. Manchmal reicht auch eine WhatsApp Gruppe aus, um Arbeitsabläufe mit und in der Belegschaft abzustimmen.

4. Gemeinsame Veranstaltungen und Teamevents anbieten

Ja, sie sind auch trotz Corona möglich – nur eben eher digital. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Online Tasting oder Online-Malkurs für Ihr Team? Hier gibt es bereits Anbieter, die sich auf Online Kurse spezialisiert haben. Wenn es die pandemische Situation wieder erlaubt, dann sollten Sie auch gemeinsame analoge Teamevents oder Ausflüge anbieten. Das kann z.B. ein Besuch im Kletterpark oder ein Grillen auf einem/Ihrem landwirtschaftlichen Betrieb sein. Dies ermöglicht den Mitarbeitern, sich untereinander besser kennenzulernen. Aber auch Sie profitieren. Denn auch Sie lernen Ihre Mitarbeiter von einer ganz anderen Seite kennen. Das stärkt das „Wir-Gefühl“.

Spezifische Teamevents mit Teamcoaching eignen sich besonders gut, um das Vertrauen und Skills wie Teamfähigkeit zu stärken. Eine Vielzahl an Einrichtungen haben sich heute auf diese Art von Teamevents spezialisiert.

5. Regelmäßig Feedback geben

Nur 37 Prozent der Mitarbeiter finden, dass sie ausreichend Feedback von ihrer Führungskraft erhalten, so eine Rundstedt Umfrage. Mitarbeiter wünschen sich demnach mehr konstruktive Kritik. Feedback gilt als entscheidender Faktor dafür, ob ein Mitarbeiter in einem Agrarunternehmen bleibt oder es verlässt. Geben Sie Ihrem Mitarbeiter demnach regelmäßig und auch wechselseitiges Feedback.

Ebenso wichtig sind regelmäßige Mitarbeitergespräche. Bieten Sie Ihren Angestellten eine Möglichkeit zur Weiterbildung an und erarbeiten Sie gemeinsam eine berufliche Perspektive im Unternehmen. Das motiviert und zeigt Wertschätzung.

EMPFEHLUNG TO GO

Eine gute Unternehmenskommunikation ist entscheidend für die Zufriedenheit der Mitarbeiter und damit für den wirtschaftlichen Erfolg eines Agrarunternehmens. Daher sollten Sie insbesondere während der Corona Krise vermehrtes Augenmerk auf eine regelmäßige, transparente und offene Kommunikation legen. Etablieren Sie interne Kommunikationskanäle, die zu Ihrem Agrarbetrieb passen. Setzen Sie während der Krise, je nach Möglichkeit, eher auf digitale Kommunikationskanäle und einen intensiven Informationsfluss. Kombinieren Sie für die Zeit nach der Krise digitale und analoge Kommunikationsformate. So sollte Ihre Unternehmenskommunikation für eine erfolgreiche berufliche Zukunft gut aufgestellt sein.

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