Mit diesen Fragen machst du Eindruck im Agrar-Vorstellungsgespräch

Wer fragt, der führt! Am Ende jedes Agrar-Vorstellungsgesprächs solltest du passende Fragen dabeihaben – ohne die könnte es sonst schnell vorbei sein. Warum das so wichtig ist und welche Fragen du parat haben solltest, erfährst du hier.

„Haben Sie noch Fragen?“ – dieser Satz begegnet dir am Ende eines jeden Agrar Bewerbungsgesprächs. Bei dir sind keine Fragen offen? Das sollten sie aber. Denn wer hier keine Fragen stellt, wirkt schnell desinteressiert oder unsicher. Eigene Fragen stellen zu können zeugt von Reife, Intelligenz und davon, dass du in der Lage bist ein Gespräch zu führen. Sie untermauen aber in erster Linie dein Interesse daran, deinen Arbeitgeber kennenzulernen und einen exzellenten Agrar-Job machen zu wollen. Und genau diese Agrar-Kandidaten werden gesucht!

Also Rollentausch und los geht’s. Diese Fragen können dir zur Inspiration helfen. Bitte beachte, dass es sich dabei nicht um ein Verhör handelt (also bitte dosiert nachfragen), sondern ein Gespräch.

TIPP: Formuliere offene und keine Ja/Nein-Fragen

Do’s – Mit diesen Fragen machst du Eindruck

Lerne die Position und Erwartungen des Agrararbeitgebers besser kennen
  • Was erwarten Sie von dem idealen Kandidaten in dieser Position?
  • Wie messen Sie den Erfolg auf dieser Agrar-Stelle?
  • Wie ist diese Position entstanden?
  • Was muss ein Agrar-Kandidat mitbringen, um in dieser Stelle bzw. Ihrem Unternehmen erfolgreich zu sein?
  • Wie schätzen Sie mich für diese Position ein?
  • Welche Herausforderungen erwarten mich in den ersten Monaten?
  • Was ist die größte Herausforderung in dieser Position?
  • Was hat mein Vorgänger – aus Ihrer Sicht – richtig gut gemacht?
  • Was sollte ich – aus Ihrer Sicht – anders machen als mein Vorgänger?
  • Wie groß ist das Team bzw. die Abteilung, in der ich arbeiten werde?
  • Wie würden Sie meinen typischen Arbeitstag beschreiben?
  • Wie sieht bei Ihnen die übliche Einarbeitungsphase aus?
  • Mit welchen Programmen/Tools/Verfahren arbeiten Sie bisher?
  • Welches Wissen sollte ich mir vor dem Beginn noch aneignen?
  • Wie kann ich meine Ziele bei Ihnen erreichen? (Setz dir welche!)
Lerne deinen potenziellen Agrararbeitgeber besser kennen
  • Wie sind meine beruflichen Weiterbildungsmöglichkeiten?
  • Wie verläuft die Einarbeitung in Ihrem Unternehmen?
  • Wie fördern Sie meine Talente und Stärken?
  • Gibt es ein Budget für Weiterbildungen?
  • Was bieten Sie Ihren Mitarbeitern an zusätzlichen Angeboten (Benefits)?
  • Wie arbeiten Sie innerhalb von Teams zusammen?
  • Wie würden Sie Ihre Unternehmenskultur beschreiben?
  • Haben Sie eine Feedbackkultur? Wenn ja, wie sieht diese aus?
  • Welchen Problemen ist das Unternehmen aktuell ausgesetzt?
  • Wo sehen Sie das Unternehmen in ein paar Jahren?
  • Was sind die wichtigsten Wachstumsfelder des Unternehmens?
  • Was gefällt Ihnen am meisten, für dieses Unternehmen zu arbeiten?

Dont’s – Diese Fragen stellst du besser nicht!

„Was macht Ihr Agrarunternehmen genau?“

Diese Frage hast du dir besser bereits vorher beantwortet. Denn sonst würde ein jeder Agrar Personaler an deinem wahren Interesse zweifeln. Und mal ehrlich gefragt, wärst du wirklich interessiert genug, wenn du dir dies nicht selbst beantworten könntest?!

Soll nicht heißen, dass du keine Rückfragen zum Unternehmen stellen darfst. Natürlich kannst und sollst du nachhaken, wenn sich im Laufe des Agrar-Vorstellungsgesprächs Fragen ergeben haben.

„Wie schnell kann ich mich beruflich verändern?“

Ups, diese Formulierung könnte falsch verstanden werden. Denn es sieht so aus, als ob du auf dem Sprung wärst und nicht lange in der Agrar Position verweilen möchtest. Sie wäre dann nur Mittel zum Zweck, um schnell aufzusteigen o.ä., das wird kein Chef begrüßen.

Falls du wissen möchtest, wie du dich beruflich weiterentwickeln kannst, dann frag lieber so: „Wie könnte sich diese Stelle im Agrarunternehmen verändern?“ Oder alternativ: „Wie kann ich mich als Mitarbeiter bei Ihnen weiterentwickeln?“

Vorbereiten „JA“ – Auswendig lernen „NEIN“

Bleib bitte flexibel und authentisch in deinen Fragen. Das klingt jetzt leichter gesagt als getan. Denn eine gewisse Anspannung verspürt schließlich jeder von uns in einem Agrar Vorstellungsgespräch. Wichtig ist, dass du dich nicht verstellst oder eine Abfolge an Fragen auswendig lernst, die dann gar nicht wirklich zum Gespräch passen. Das wirkt gekünstelt.

Besser ist es, wenn du dich anhand der vorgeschlagenen Fragen auf das Gespräch bestmöglich vorbereitest. Das gibt dir eine gewisse Ruhe und Gelassenheit. Dann kannst du auch entspannter zuhören und in deinen Fragen am Ende flexibel bleiben. Denn diese sollten auch zu dem Gespräch vorher passen und nicht bereits Gesagtes wiederholen. Wenn man allerdings schon zu Anfang des Gesprächs denkt „Oh nein, gleich muss ich eine Frage stellen“, dann ist man weder entspannt noch aufnahmefähig. Also lieber vorbereiten und dann die Situation auch versuchen zu genießen. Denn letztendlich geht es darum, dass DU das meiste für dich rausziehst. Denn du möchtest schließlich wissen, wer dort vor dir sitzt und mit wem und was du zukünftig die meiste Zeit in deinem Agrararbeitsalltag verbringen wirst.

In dem Sinne, viel Erfolg und Spaß für dein nächstes Agrar-Bewerbungsgespräch!

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