Work around the house 2

Diese Woche sah unsere Arbeit nicht viel anders aus als letzte. Da inzwischen alle Schuppen und Ecken von uns aufgeräumt wurden, ging es nun weiter zu Zaunpfähle sortieren, Zaun streichen und zu guter Letzt Beete mit Heu bedecken.

In der Regel haben wir unseren Chef morgens einmal kurz gesehen. Uns wurde gesagt was wir machen sollen und dann ging das Sortieren, Streichen und Heuverteilen los. Anfang der Woche wurde uns ein Haufen Zaunpfähle gezeigt. Einige total verbogen und verrostet, einige sahen aus wie neu. Diese durften wir dann aussortieren. Die guten, die noch mal verwendet werden konnten auf den einen Haufen. Die anderen die in den Schrott gehörten auf den anderen Haufen. Und dann natürlich wieder in das Müllloch.

Als wir damit fertig waren, bekamen wir einen Tuppen Altöl und durften damit alle Holzzäune rund um seinen Hof streichen. Da er eigentlich nichts zum streichen hatte, durften wir erfahren wie es ist, einen Zaun mit Schwamm und Besen zu streichen. Unsere Sachen trieften danach nur so von Altöl.

Und die letzten drei Tage durften wir dann in seinen Blumenbeeten Heu verteilen, als eine Art Mossschicht. Das spaßige daran war, es war reine Handarbeit. Die Verwendung von Forken ist hier wohl nicht sehr gängig. Das einzige, was uns vorher noch schnell erklärt wurde, war das man auf Schlangen unter den Heuballen aufpassen muss. Also zuerst den Heuballen zu sich ran ziehen, dann flüchten die Schlangen zur anderen Seite.

Besonders schön waren die Ballen die schon halb durchgegammelt waren. Und wir haben gelernt, dass australisches Heu deutlich mehr piekt. Was wahrscheinlich unsere allergische Reaktion mit lauter kleinen roten Punkten am ganzen Körper erklärt. Um noch weitere Hautreizungen zu vermeiden, haben wir heute unseren Lohn abgeholt und begeben uns nun weiter südlich, um dort neue Arbeit zu finden.