Weihnachten und Neujahr bei 40° im Schatten …

Die letzte Zeit sind wir gereist und haben uns das wunderschöne Australien etwas angesehen. Die obere Hälfte der Ostküste haben wir nun begutachtet und verschiedene Touren gemacht.

Zuerst sind wir von Cairns aus zum Cape Tribulation gefahren. Wo der Urwald direkt in den Ozean mündet. Der Strand war bis jetzt der schönste den wir hier an der Ostküste gesehen haben. Rund um Cairns gibt es viele Flüsse mit wunderschönen Wasserfällen und sogenannten Swimmingholes oder -pools. Einige haben auch natürliche Wasserrutschen oder ähnliches. Allerdings sind diese Flüsse in der Regel für australische Verhältnisse relativ kalt. Was allerdings eine angenehme Abkühlung ist, wenn man fast 40 Grad im Schatten hat. Als letztes, bevor wir Cairns verlassen haben, sind wir dann noch in dem wunderschönen Great Barrier Reef tauchen gewesen. Zwei Tauchgänge und mehrere Schnorchelplätze boten unglaublich viel der außergewöhnlichen Unterwasserwelt zu sehen.

Dann ging es für uns kurz vor Weihnachten weiter Richtung Airlie Beach. Von dort aus haben wir dann eine Segeltour zu den Whitsunday Inseln gemacht. Unterwegs gab es Delphine, riesige Fische, kleinere Haie und Schildkröten zu sehen. Die schönste Anlegestelle war der Whitehavenbeach. Der seinem Namen durch den weißen Strandsand und dem blauen Wasser alle Ehre macht. An diesem bekamen wir dann auch Hautkontakt mit Rochen und Babyhaien. Wieder an Land haben wir dann noch eine Krokodilsafari gemacht. Leider haben wir einen schlechten Tag erwischt und haben neben vielen Babykrokodilen leider nur ein großes männliches und ein kleines weibliches Krokodil gesehen.

Weihnachten sind wir dann in Rockhampton angekommen. Leider mussten wir feststellen, dass in Australien am ersten Weihnachtsfeiertag alles geschlossen ist. Selbst Restaurants, McDonalds und Co. Also blieb uns nichts anderes übrig als auf dem Truckstop zu “feiern“. Wenigstens gab es da eine Klimaanlage, denn wir hatten zu dem Zeitpunkt die 40° erreicht.
Nach Weihnachten wollten wir uns dann eine alte Goldmine in Mt Morgan ansehen, doch leider ging unser Auto dann kaputt. Überhitzt, was ja bei zu der Zeit schon 42° nicht gerade schwierig ist. Leider brauchten wir dann einen neuen Zylinderkopf und steckten daher erst einmal in Rockhampton fest, da die Werkstätten nicht auf hatten.

Nachdem wir eine offene und vor Allem vertrauenswürdige Werkstatt gefunden hatten, konnten wir dann zum Glück bei dem Mechaniker unterkommen. Dieser hat uns dann noch Strände und Ecken gezeigt, wo man als Tourist sonst nie hin kommen würde (Da die Straßen zu diesen Stellen ohne Allradfahrzeuge und Fahrerfahrung auf solchen Strecken nicht zu meistern währen).

Silvester haben wir dann mit ihm und ein paar Freunden im Pool verbracht und wurden aufgeklärt, dass wir gerade die größte Hitzewelle seit 50 Jahren miterleben und Rockhampton sowieso der heißeste Ort an der Ostküste ist. Feuerwerk gab es leider nicht, da es verboten ist, aufgrund der hohen Brandgefahr. Nur in den größeren Städten direkt am Meer gibt es Feuerwerke. Wir haben uns dann das Feuerwerk aus Sydney im Fernsehen angeguckt.

Als unser Auto im neuen Jahr dann wieder fahrtüchtig war, ging es weiter Richtung Hervey Bay. Von da aus sind wir mit einer Jeeptour zu der größten Sandinsel der Welt, Frasure Island. Dort gab es neben jeder Menge Sand auch viele wünderschöne Süßwasserseen, in denen man ausnahmsweise mal ohne Bedenken baden gehen konnte. Auch unsere ersten wild lebeneden Dingos haben wir gesehen.

Nun sind wir in Noosa und machen eine Bushcamptour und danach heißt es für uns weiter Richtung Brisbane und die nächste Arbeitsstelle suchen …