Häufige Jobwechsel – Ein Muss für die Karriere?

Stillstand bedeutet Rückschritt – aber gilt das auch für die Karriere? Jobwechsel, selbst wenn gerade alles perfekt passt, nur weil man es so zu tun hat, um erfolgreich zu sein?

Der freiwillige Verzicht auf Geld, Karriere und Ansehen gleicht in unserer leistungs- und prestigeorientierten Welt noch immer einem Tabubruch. Eine Studie des Marktforschungsinstitutes Gallup hat allerdings folgendes herausgefunden:

  • nur 12% der Deutschen leben wirklich für ihren Beruf
  • 88% spüren keine echte Verpflichtung gegenüber ihrem Arbeitgeber
  • jeder Fünfte gibt zu, dass er bereits innerlich gekündigt hat

Ist es dann wirklich so ratsam nur dem Geld, der Karriere  und dem Ansehen nachzujagen?

Persönliche Ziele bestimmen den Jobwechsel

Der Job definiert große Teile unserer Identität. Was bedeutet Erfolg im Beruf für dich und welche Ziele möchtest du in den nächsten Jahren verfolgen? Sind dir Geld, Aufstieg und Status wichtig, dann kannst du mit häufigeren Jobwechseln – und alle drei bis fünf Jahre ist eine gute Frequenz – im Vergleich zu einer Karriereentwicklung bei ein und demselben Arbeitgeber innerhalb kürzerer Zeit höhere Gehaltssprünge erwarten.

Sind dir hingegen Sicherheit, Kollegialität oder sogar Loyalität sehr wichtig, dann würdest du dies alles wahrscheinlich aufs Spiel setzen, wenn du alle paar Jahre stur einen Jobwechsel machst. Dann empfiehlt es sich eher, den Job beizubehalten und auf die großen schnellen Karrieresprünge zu verzichten.

Es hängt also vor allem von deinen persönlichen Zielen im Beruf und auch im Privatleben ab, ob bewusst häufige Jobwechsel gut für dich und deine berufliche Entwicklung sind. Es ist daher gesund sich hin und wieder selbst zu hinterfragen:

  • Was ist mir wichtig?
  • Wofür springe ich freiwillig morgens aus dem Bett?
  • Was fasziniert mich so, dass ich dafür die Nacht durcharbeiten würde?

Zu denken was einen wirklich antreibt, ist oft ein besserer Ratgeber als die nackte Statistik und jeder noch so gut gemeinte Ratgeber.

Sollte man mindestens einmal den Job wechseln?

Einen allgemeingültigen Durchschnittswert für eine angemessene Häufigkeit von Jobwechseln gibt es nicht. Liegt einem Personalverantwortlichen ein Lebenslauf mit außergewöhnlich vielen Stationen vor, kann dies daher sowohl positiv als auch negativ ausgelegt werden. Auf der einen Seite könnte bei extrem häufigen Wechseln der Eindruck entstehen, man würde keine Konstanz kennen oder sprunghaft und nicht durchsetzungsfähig sein. Auf der anderen Seite weckt vielleicht auch gerade dies das Interesse des potenziellen Arbeitgebers, da dieser eine Fachkraft mit besonders hoher Flexibilität und Erfahrung sucht. Schwierig wird die Erklärung erst, wenn Sie zum wiederholten Mal in Folge nach nur kurzer Zeit das Unternehmen wechseln.

Maßgeblich ist also nicht, wie häufig man in welcher Karrierephase gewechselt hat, sondern dass der Lebenslauf nachvollziehbar ist und man plausibel erklären kann, warum diese Entscheidungen für seine individuellen Karriereweg nötig waren.

Fazit

Wechsel, wenn für dich der richtige Zeitpunkt gekommen ist und nicht, weil es wer auch immer besser zu wissen glaubt. Denn du bist der Chef deines Lebens.

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