Heiße Tage, heiße Nächte

Wilkommen zur 9. Ausgabe meines Auslandstagebuchs. Heute berichte ich euch über die Vorkommnisse der letzten Woche.

Als ich letzte Woche Montag meinen Dienst auf der Farm, nach einigen freien Tagen wieder antrat, war es morgens um 8 Uhr schon drückende 31 Grad Celsius im Schatten heiß.
Ich fragte meinen Chef was wir heute arbeiten werden und er antwortete, dass wir vermutlich nur bis mittags arbeiten könnten, da es dann zu heiß wird und dass wir am Nachmittag vermutlich mit einigen Thunderstorms zu rechnen haben.

Wie vorhergesagt kam es auch so und kaum war der erste Sturm über uns hinweg gezogen, konnte man in der Ferne auch schon einige Feuer sehen, die durch einen Blitzeinschlag entfacht wurden.
So kam es, dass wir den restlichen Nachmittag damit verbrachten, einen kleineren Buschbrand zu löschen.

Zuhause angekommen ereilte uns schon die nächste schlechte Nachricht: ein Stromausfall auf der gesamten Farm, vermutlich auch durch einen Blitzeinschlag ausgelöst. So hatte ich die nächsten Tage nur zeitweise Strom und keinen Internetzugang. Ein guter Anfang für eine Woche.

Die nächsten Tage verbrachten wir meistens mit Arbeiten rund um die Tiere, die sich mittlerweile auf gut 5500 Schafe und 500 Rinder ausgeweitet haben. Desweiteren werde ich die nächsten beiden Wochen auf der Farm alleine bestreiten, da mein Chef sich in seinen wohl verdienten Urlaub nach Süden begibt.

Die Wände meiner kleinen Wohnung schmücken jetzt schon zahlreiche Seiten mit Arbeitsaufträgen, Plänen für Rationen und Notfallrufnummern, wie ich mich in der nächsten Zeit als mein eigener Chef und Verantwortlicher für die Farm schlagen werde erfahrt ihr in meinem nächsten Bericht,
bis dahin macht es gut.

Maximilian