Alles andere als Klassisch: 3 Bewerbungsformen, die herausstechen!

Du willst so richtig aus der Bewerbermasse herausstechen? Dann sind diese Bewerbungsformen genau das Richtige für dich. Extravagant und mutig. Erfahre, welche du wann und wie einsetzen kannst, um Eindruck zu machen.

1. Das Portrait to go:
Die Kurzbewerbung

In der Kürze liegt die Würze. Aber das ist gar nicht so einfach. Denn meist kann man sich schlecht kurzfassen. Aber genau darauf kommt es bei der Kurzbewerbung an. Sie gehört zu den Bewerbungen auf Papier. Meist wird sie auf Agrarkarriere Messen oder Agrarmessen verwendet. Die Kurzbewerbung soll Interesse wecken, dich als Bewerber kennenzulernen. Du kannst sie wie eine ausführliche Visitenkarte ansehen.

Was gehört dazu: Ein kurzes Anschreiben und dein tabellarischer Lebenslauf. Sie eignet sich gut für unspezifische Bewerbungen. Zum Beispiel wenn es keine spezielle Stellenanzeige vorab gibt oder kein Stellenprofil bekannt ist. Im Anschreiben nimmst du eher Bezug auf dein Bewerberprofil als auf die Stelle selbst, denn über diese ist meist nichts bekannt. Stelle in Kurzform deine Fähigkeiten und Interessen heraus und warum es sich lohnt, dich kennenzulernen. Denn darum geht es am Ende. Ein Bewerbungsfoto ist nicht zwingend nötig, kann aber helfen, sich an dich zu erinnern. Denk immer daran, du bist nicht der einzige Kandidat, mit dem sich ein Agrarunternehmen auf einer Agrar Veranstaltung unterhält.

Vorteile: Auf Messen ist die Kurzbewerbung praktisch, weil du zum ersten Eindruck direkt etwas Schriftliches mitgeben kannst. Auf diese Bewerbung kann der Agrararbeitgeber anschließend Bezug nehmen, während andere Bewerber eventuell nicht mehr ganz so gut im Gedächtnis sind oder deren Kontaktdaten fehlen. Auf die Kurzbewerbung folgt meist im Anschluss eine vollständige Bewerbung.

Nachteil: Bewirbst du dich mit einer Kurzbewerbung auf eine offene Stellenanzeige, so könntest du mit dieser abgeschwächten Bewerbungsform schnell auf der „Ablage P“ landen – sprich eine Absage erhalten. Warum? Weil die Kurzbewerbung nicht individuell auf die Stellenbeschreibung eingeht und sie nicht auf den Agrararbeitgeber zugeschnitten ist. Sie wirkt unpersönlich und nicht relevant.

Tipp: Du kannst deine Kurzbewerbung auch in einem ungewöhnlichen Format drucken, sozusagen als Bewerbungsflyer. Hierbei packst du sowohl die Infos aus dem Anschreiben und aus deinem Lebenslauf auf ein doppelseitiges Handout. Zum Beispiel ein DIN-A4-Format im Querdruck. Am besten verwendest du Pappe oder Kartonpapier, damit es nicht zerknickt (ähnlich einer Postkarte).

2. Der Exot:
Die Video-Bewerbung

Du willst richtig auffallen und aus der Masse herausstechen? Dann ist diese Bewerbung was für dich. Denn dazu gehört Mut, Extravaganz und Kreativität.

Die Video-Bewerbung eignet sich vor allem für große Agrar Konzerne, die modern aufgestellt sind und eine Vielzahl an Bewerbungen erhalten. Die Herausforderung besteht darin, eine für dich passende Darstellungsart herauszufinden. Deiner Kreativität sind beim Erstellen deines Bewerbungsvideos keine Grenzen gesetzt. Die Herausforderung hierbei ist, es nicht zu übertreiben. Es muss authentisch zu dir und zum Agrar Unternehmen passen.

Vorteil: Du wirst ganz sicher Widererkennungswert haben. Denn diese Form der Bewerbung wählen nicht viele. Heutzutage hat so gut wie jeder ein Smartphone mit Videokamera, mit der schnell ein Filmchen gedreht ist.

Nachteil: Ein professionelles Bewerbungsvideo zu erstellen ist zeitaufwendig. Denn du benötigst gegebenenfalls Hilfe beim Filmen und auch das Zuschneiden schluckt Zeit.

3. Das „Do it yourself“ Projekt:
Die kreative Bewerbung

Das kann zum Beispiel eine für die Bewerbung programmierte Website sein, auf der du dich präsentierst. Oder du erstellst etwas Haptisches, also etwas was sich anfassen lässt, wie z.B. etwas handwerklich Angefertigtes, ggf. auch als Unterstützung zu deiner schriftlichen Bewerbung.

Es eignet sich besonders gut für extrovertierte oder kreative Positionen im Agrarbereich, wie beispielsweise im Agrar Marketing.

Vorteil: Auch bei dieser Form wirst du herausstechen. Je nachdem welche kreative Darstellungsform du gewählt hast, sie wird erste Erkenntnisse über deine Qualifikation geben können. Das gesagte Wort bleibt also nicht nur gesagt.

Nachteil: Es ist aufwendiger etwas anzufertigen oder zu erstellen, als eine schriftliche Bewerbung einzureichen. In jedem Fall kostet es mehr Zeit und Geld.

Tipp: Schau dir genau an, mit welchen Themen sich das Agrar Unternehmen befasst, um dein kreatives Bewerbungsstück oder deine Website genau hierzu passend anzufertigen. Es könnte zum Beispiel den Stil des Unternehmens widerspiegeln. Das suggeriert, dass du dich im Vorfeld schon ausgiebig mit dem Unternehmen bzw. deren Corporate Identity (CI) beschäftigt hast.

Jede dieser Bewerbungsformen verlangt Fingerspitzengefühl

Für alle drei Bewerbungsarten brauchst du gutes Fingerspitzengefühl. Denn diese Bewerbungsarten sind eben alles andere als klassisch. Bei einem konservativen Betrieb wirst du hiermit eher nicht punkten, weil du dem traditionellen Gedanken widersprichst. Hier wärst du mit den klassischen Bewerbungsformen gut beraten. Es kommt also auf deine Einschätzung an, bei welchem Agrarunternehmen diese extravaganten Bewerbungsformen perfekt oder fehlplatziert ist.

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