7 Schritte, wie du Vorsätze im (Agrar-) Job richtig umsetzt

Den passenden Job finden, mehr verdienen oder befördert werden – diese Vorsätze im agrar Job nehmen sich viele Berufstätige vor. Doch viel zu oft werden gute Vorsätze nicht umgesetzt. Das muss nicht sein.

„Nächstes Jahr wird alles anders!“ – Das hört man zum Jahreswechsel oft im Büro. Und sicher hast auch du ein paar gute Vorsätze für dein kommendes Berufsjahr? Vorsätze sind erstmal super, doch meist verpufft der Elan sie umzusetzen schon kurz nach Silvester. Woran liegt das? Häufig werden gute Vorsätze falsch angegangen. Damit aus guten Vorsätzen für deinen (Agrar-) Job auch Realität wird, braucht es eine klare Strategie. So setzt du deine Vorsätze richtig um:

1. Schritt: Vorsätze für deinen agrar Job konkret formulieren

Vorsätze wie „Ich möchte beruflich aufsteigen“ oder „Ich möchte weniger Stress auf der Arbeit“ sind direkt zum Scheitern verurteilt. Sie sind zu unklar formuliert.

Um aus deinen Vorsätzen konkrete Zielen zu formulieren, hilft dir die SMART-Formel. Nach ihr müssen deine Ziele spezifisch («s»), messbar («m»), attraktiv («a»), realistisch («r») und terminiert («t») sein.

  • Spezifisch: Was genau möchtest du erreichen? Möchtest du beruflich weiterkommen? Wenn ja, wie genau? Wäre das vielleicht im Rahmen einer Gehaltserhöhung, Beförderung oder einem neuen Zuständigkeitsfeld? Formuliere dein Ziel so spezifisch wie möglich.
  • Messbar: Wie kannst du messen, ob du ein Ziel erreicht hast? Ist es das Geld auf deinem Konto? Ist es eine Verkaufssteigerung in Prozent? Finde eine Messgröße, mit der du den Erfolg deines Ziels feststellen kannst.
  • Attraktiv: Das Wichtigste bei allen Zielen ist es zu wissen, warum du sie erreichen möchtest. Das WARUM ist dein Antreiber Nr.1! Stelle dir also die Frage, wieso es sich lohnt das Ziel zu verfolgen. Was bringt es dir? Was wird sich dadurch verändern? Warum ist das gut für dich? Das WARUM ist deine Motivation, dein Ziel zu erreichen.
  • Realistisch: „Groß denken“ – Das trifft an dieser Stelle nur bedingt zu. Besser wäre es, realistisch zu bleiben, sonst ist der Frust vorprogrammiert. Auch wer sich zu viele Ziele setzt, scheitert oft. Schnell fühlt man sich überfordert und fängt gar nicht erst an. Formuliere dein Ziel also so, dass es für dich realistisch bleibt.
  • Terminiert: Du weißt selbst, wenn es keine Frist gibt, werden die Dinge nie erledigt. Das war schon in der Schule so. Frag dich also, bis wann du dein Ziel erreichen möchtest. Fristen helfen dir dabei, deine Ziele zu fokussieren. Der zeitliche Rahmen für deine Ziele sollte weder zu kurz noch zu lang sein. Gestalte ihn realistisch – das motiviert.

2. Schritt: Etappenziele setzen

Oft hilft es, wenn man seine Zeile in Etappen einteilt. Etappen lassen sich schneller erreichen. Das schafft mehr Erfolgserlebnisse und lässt einen positiv in die Zukunft blicken.

3. Schritt: Vorsätze für deinen agrar Job schriftlich festhalten

Vorsätze nur im Kopf zu haben, reicht nicht aus. Schnell geraten sie in Vergessenheit. Verschriftliche deine Ziele, indem du sie aufschreibst oder visualisierst. Das kann eine Pinnwand sein, an die du deine Ziele heftest oder ein Tagebuch. Viele arbeiten am Computer oder haben das Smartphone oft zur Hand. Eine Notiz auf dem Bildschirm hilft dabei, seine Ziele vor Augen zu behalten.

4. Schritt: Rückschläge einkalkulieren

Rückschläge gibt es immer. Auch wenn du besonders positiv denkst. Rechne sie mit ein und bereite dich mental darauf vor, dass sie kommen werden. Dann schockt es dich nicht zu sehr und du hältst trotz Rückschlag weiter an deinem Ziel fest.

5. Schritt: Sich selbst belohnen

Belohnung ist sehr wichtig, wenn du ein Etappenziel erreicht hast. Überlege dir, wie du dich dafür belohnen kannst. Was würde dir guttun? Wäre es was zur Entspannung oder möchtest du dir etwas Neues kaufen? Indem du dich belohnst, hältst du deine Motivation hoch.

6. Schritt: Vorbilder suchen

Vorbilder können uns motivieren. Falls du Sport machst, hast du hier sicher auch welche. Das hilft dir auch im Beruf. Gibt es z.B. eine*n Kolleg*in, zu der*m du aufschaust? Dann frag dich, warum und was diese Person für dich so besonders macht. Was kannst du dir von ihr abgucken?

7. Schritt: Kolleg*innen und Freund*innen einbinden:

Erzähl deinen Mitmenschen im Büro oder auch zuhause von deinen Vorsätzen. Sie können dir dabei helfen, dich hin und wieder an deine Ziele zu erinnern und dich bei er Umsetzung unterstützen.

Fazit

Gute Vorsätze sind schnell formuliert. Doch um sie wirklich in die Tat umzusetzen, benötigst du eine Strategie. Mach aus deinen guten Vorsätzen also konkrete Ziele mit der SMART-Formel. Halte an den Tipps zur Umsetzung fest und schon wirst du einer der Wenigen im Büro sein, der am Jahresende sagen kann: „Dieses Jahr habe ich wirklich alles anders gemacht und meine Ziele erreicht!“.