7 Motivationsbooster: So steigerst du deine Motivation im Agrar Job

Keine Lust auf deinen Agrar Job? Du steckst in einem Motivationstief? Erfahre hier, wie du deine Motivation in nur 7 Schritten stärkst und in deinem Agrar Job durchstartest.

Tag ein, Tag aus ist das Gleiche auf deinem Agrarbetrieb zu tun? Oder sitzt du am Schreibtisch und kannst dich nicht motivieren, Vollgas in deinem Agrarjob zu geben? Dann fehlt dir die Motivation bei dem, was du tust. Mit diesem Problem bist du nicht allein! Sowohl Agrarführungskräfte, Agrarunternehmer als auch Angestellte kennen dieses Motivationsloch. Letztendlich fehlt es einem an Motivation, weil man nicht weiß, warum man den Agrar Job ausübt. Frage dich also, wie du dich selbst motivieren kannst. Die Betonung liegt auf „dich selbst“. Denn du bist der Schlüssel dazu!

Was ist Motivation?

Bevor wir starten, solltest du wissen, was sich hinter dem Begriff Motivation versteckt. Motivation beinhaltet das Wort „Motiv“ – lateinisch „motus“ = Bewegung. Ein Motiv ist also ein Beweggrund. Dieser verleitet dich dazu, etwas zu tun. Das Motiv ist dein WARUM. Das WARUM ist somit die Voraussetzung, um die Motivation hochzuhalten. Damit ergeben sich die nächsten Schritte, wie du deine Motivation stärken kannst.

7 Schritte, wie du deine Motivation stärken kannst:

1. Klare Zielsetzung haben

Zunächst solltest du dir klare Ziele setzen. Meistens werden diese Zielbilder am Anfang des Jahres entwickelt. Wohin möchtest du dich beruflich entwickeln? Was möchtest du erreichen? Was möchtest du möglichweise nicht mehr tun? Dazu hilft es Bilder zu malen oder eine Art „Vision-Board“ aus Graphiken wie Fotos oder Artikeln zu erstellen. Halte dir wortwörtlich vor Augen, was deine Ziele sind. Dann weißt du auch schnell wieder, warum du etwas tust, wenn es mal wieder zäh wird.

2. Dein WARUM muss dich begeistern

Dein WARUM, also dein Ziel muss dich begeistern. Das bedeutet, dass du in dein Ziel „verliebt sein“ solltet. Es muss so stark sein, dass du es unbedingt erreichen möchtest. Das ist die Voraussetzung für eine starke Motivation.

3. Erkenne „Motivatoren“

Gibt es gewisse Dinge, die dich antreiben? Reflektiere das einmal und schere die Dinge, die dazu beitragen, sozusagen um dich. Das können innere (intrinsische) Faktoren sein, wie z.B. Selbstverwirklichung und Erfolg. Oder es sind äußere (extrinsische) Faktoren, wie z.B. Geld, Luxusgüter oder Anerkennung, die dich antreiben. Letztendlich solltest du dir ein motivierendes Umfeld schaffen, das dich in deiner Zielerreichung bestärkt.

4. Vermeide „Demotivatoren“

Genau umgekehrt gilt das für sogenannte Demotivatoren. Das können Hindernisse sein, die dir im Weg stehen wie z.B. gewisse Meinungen von Personen oder ganz natürlich vorkommende Rückschläge. Es fällt dir leichter, dich wieder aufzuraffen, wenn du diese Demotivatoren im Vorfeld erkannt hast und sie versuchst (weitestgehend) zu meiden. Das wird dir nicht immer gelingen, aber es ist leichter, bereits zu wissen, dass es ein Auf und Ab sein wird.

5. Meilensteine setzen und feiern

Die meisten unserer Ziele sind sehr hoch angesetzt. Das ist zwar lobenswert, kann aber schnell demotivierend sein, wenn es länger dauert, sie zu erreichen. Um das zu vermeiden, setzt du dir besser kleinere Meilensteine. Diese lassen sich schneller erreichen, sodass du auch zwischendrin immer wieder kleine Erfolgserlebnisse hast. Belohne dich für deine Teilerfolge. Das ist wichtig. Entwickle eine Idee, was du dir Gutes tun kannst, wenn du ein Teilziel erreicht hast. Die Belohnung sollte darauf einzahlen, dass du dein Ziel weiterhin verfolgst. Mit wem kannst du deinen Teilerfolg feiern? Gemeinsam ist es meist schöner.

6. Tagesmotivation füttern

Es ist wichtig, dass du deine Tagesmotivation täglich fütterst und hochhältst. Dazu hilft es, wenn du dir folgende Fragen im Laufe des Tages stellst. Wenn du es schaffst, darauf jeden Tag eine Antwort zu finden, dann bestärkst du damit deine Tagesmotivation auf dem Weg zum großen Ziel.

  • Stelle dir diese zwei Fragen am Morgen:
    • Warum lohnt sich der heutige Tag?
    • Was vage ich heute?
  • Für den Abend stelle dir die folgenden drei Fragen:
    • Was habe ich heute lernen können?
    • Worüber habe ich mich von Herzen gefreut?
    • Wofür bin ich dankbar?

7. Das Jahr Revue passieren lassen

Es macht Sinn, sich einmal im Jahr aus seinem Hamsterrad rauszunehmen, sozusagen die Vogelperspektive auf dein Leben einzunehmen. Frage dich, was dich im Agrar Beruf motiviert? Was macht das Agrar Berufsleben für dich leicht? Was macht dir Spaß? Es hilft, wenn du dir die Dinge im Laufe des Jahres aufschreibst, damit du dich an diesem Punkt daran erinnern kannst (siehe Schritt 6). Diese Dinge könntest du auf das nächste Jahr übertragen. All das sind Faktoren, die dich motivieren und deine Tagesmotivation hochhalten.

Fazit

Wie du siehst, ist es in nur wenigen Schritten möglich, deine Motivation im Agrar Job zu stärken. Am Ende müssen es nicht immer große neue Ziele sein, die uns wieder glücklich stimmen. Es ist eher die Konzentration darauf, welche Faktoren einen beflügeln und welche nicht. Indem du dir dessen bewusst wirst, bekommst du ein Gefühl für deine Motivation und kannst sie direkt stärken, wenn es mal wieder etwas zäher im Agrar Job wird. Viel Erfolg!