7 Tipps zum Studieren, die jeder Agrar Ersti kennen muss

Vorlesungen, O-Phase, Ersti-Partys und Prüfungen – Langeweile? Fehlanzeige. Aber Vorsicht! Diese Tipps sollte jeder Agrar Ersti kennen, damit im Agrarstudium direkt von Anfang an alles rund läuft.

Das Agrarstudium macht unheimlich viel Spaß. Nicht nur weil es fachlich abwechslungsreich und interessant ist, sondern auch, weil Agrarstudent*innen gesellige, wissbegierige und lustige Leute sind. Deswegen hast du dich auch für ein Agrarstudium entschieden, stimmts?

Jetzt gilt es aber aufzupassen. Denn viele Studienanfänger*innen machen einen fatalen Fehler! Sie denken sich: „Ach, das Agrarstudium wird schon irgendwie laufen!“ Doch leider stellen sie dann gegen Ende mit Erschrecken fest, dass sie vieles hätten anders machen sollen. Dann heißt es oft: „Hätte ich das mal gemacht! Hätte ich mich für die Prüfung mehr ins Zeug gelegt! Eigentlich wollte ich doch so viel mehr aus meinem Studium rausholen!“

Aber keine Sorge: Dieses Fehlmanagement muss dir nicht passieren. Denn es liegt an dir, möglichst viel aus deinem Agrarstudium rauszuholen. Diese Tipps helfen dir als Studienanfänger*in das Beste aus deinen Agrarstudium rauszuholen!

7 Tipps, die jeder Agrar Ersti kennen sollte:

1. Deine Einstellung ist das A und O!

Ob du am Ende ein erfolgreiches Agrarstudium in der Tasche hast, entscheidest du allein. Also nimm dein Agrarstudium ernst. Als Student*in muss man jede Menge Zeit und Energie ins Studieren investieren – aber es lohnt sich. Auch wenn es zwischendrin mal sehr kräftezehrend sein wird, denk immer daran: Du hast dich für dein Agrarstudium entschieden und DU wirst es auch schaffen. Am Ende zählt allein deine Einstellung. Sie ist dein Motivator, das A und O für deinen Studienerfolg.

Tipp: Schreib dir auf, warum du studieren möchtest. Denk dir auch einen Motivationsspruch aus und pinne ihn an die Wand in deiner Studentenwohnung.

2. Mach dir einen Studienplan!

Kennst du auch die ewigen Langzeitstudent*innen? Das passiert schneller als man denkt. Denn wenn du keinen Plan im Kopf hast, der dich leitet, dann kannst du ins Trudeln geraten. Überleg dir daher, wie du dein Agrarstudium gestalten möchtest. Welche Agrarstudienfächer möchtest du unbedingt belegen? Was möchtest du während der Zeit vielleicht zusätzlich lernen? Willst du ins Ausland? Welche Agrarpraktika möchtest du machen? Wenn du dich frühzeitig kümmerst, wird dir am Ende nichts entgehen. Außerdem studiert es sich viel leichter, wenn du weniger Sorgen hast. Ein grober Plan hilft dir, den Kurs zu halten und orientierungsloses Rumstudieren zu verhindern.

Tipp: Mach dir zu Beginn deines Agrarstudiums oder vor jedem neuen Semester einen Studienplan.

3. Werde schnell selbstständig!

Du bist sauer darüber, dass dir keiner sagt, was du genau im Agrarstudium tun sollst? Willkommen im Studiumsalltag! Die Hochschule wird dir jedenfalls nicht vorgeben oder helfen, wie du deinen Studienalltag absolvieren sollst. Es ist nicht mehr wie in der Schule und das ist auch gut so. Denn das macht dich selbstständig! Mach dir also schnell klar, dass du für dein Handeln verantwortlich bist. Das hat einen großen Vorteil: Freiheit! Du bestimmst, wie dein Studienalltag abläuft. Wie viel Zeit du mit Vorlesungen, Nebenjob, Partys, Hobbys oder Freund*innen verbringst, das ist dir allein überlassen. Wähle weise aus, was du tust. Denn am Ende wirst auch nur du die Konsequenzen tragen.

4. Nimm jede Prüfung ernst!

„Ach, die Prüfung ist einfach, da brauchst du nicht für lernen!“ Diese und weitere „Studientipps“ wirst auch du hören. Ein Tipp: Achte nicht darauf und lass dich nicht verleiten. Jeder lernt anders und hat andere Voraussetzungen. Am Ende zählt jede einzelne Prüfung und wenn du wegen eines solchen Spruchs die Prüfung nicht bestehst, wäre das mehr als schade. Also nimm jede Prüfung ernst und lerne, so wie es für dich richtig ist.

5. Kenne deine Prüfungsordnung!

Vermeide überflüssige Überraschungen! Wie? Indem du deine Prüfungsordnung liest. Das klingt erstmal recht trocken, aber es ist leider unabdingbar. Von Credits, Prüfungsfächern und Pflichtpraktika, in deiner Prüfungsordnung steht alles, was du wissen musst, um erfolgreich zu studieren. Sie ist das wichtigste Dokument im Agrarstudium. Lad sie am besten gleich herunter und lies sie durch.

6. Sich wohlfühlen, um gut lernen zu können!

Im Agrarstudium geht’s nicht nur darum, dass du den ganzen Tag lernst. Das wäre sogar ineffektiv, denn jeder muss Pausen machen. Erschaffe dir einen Studienalltag, der dir auch Freude macht. Mixe ihn also mit Hobby, Sport, Freund*innen, etc., damit du dich dann zwischendrin auch wieder gerne an den Schreibtisch setzt. Es geht darum, dass du dich wohlfühlst. Nur so kannst du gute Leistungen bringen.

Tipp: Überlege dir, welche Dinge du gerne tust und hole sie dir in dein Studierendenleben. Teile deine Zeit gut ein, damit du produktiv lernen kannst.

7. Heimweh ade!

Früher oder später erwischt es jeden mal – das Heimweh. Was dagegen hilft ist regelmäßiger Kontakt zu deinen Lieben. Ein Anruf reicht ab und zu schon aus, um das unliebsame Gefühl von Heimweh loszuwerden. Plane auch regelmäßige Familienbesuche in deinen Studienalltag ein. Oder lade dir Freund*innen aus der Heimat ein, die dich besuchen kommen. So holst du dir ein Stück zuhause in dein neues Studierendenleben. Das verbindet ungemein.

Fazit

Als Agrarstudienanfänger*in hat man es nicht immer leicht. Keiner wird dich an die Hand nehmen und dir zeigen, wie du dein Agrarstudium absolvieren sollst. Also sei clever und plane dein Studium direkt zu Anfang. Behalte das große Ganze im Blick und konzentriere dich auf dein Ziel. Gestalte deinen Studienalltag so, dass Freizeit und Lernen in Balance sind. Nur so wirst du langfristig gute Leistungen bringen können. Nimm dein Studium selbst in die Hand und genieße die Freiheit vom Studieren.

Viel Spaß und Erfolg für dein Agrarstudium!