Vorführdrescher von New Holland für den Durumweizen

Wie schon im letzten Bericht angekündigt hatten wir einen Vorführmähdrescher hier. New Holland hat uns für einen Tag einen CR8.90 zur Verfügung gestellt. Den Rotordrescher haben wir im Durumweizen gefahren. Die Bedingungen waren für die Demo leider nicht ganz optimal, trotzdem konnten wir uns einen ersten Eindruck verschaffen.

Wie auf den Fotos zu sehen sind die meisten Mähdrescher hier vorne doppelt bereift. Dies stabilisiert das Fahrzeug und verringert den Bodendruck. Bei einem Schneidwerk von 12 Metern und vollem Korntank kommt einiges an Gewicht auf die Vorderachse.

Das gesamte Stroh aller Kulturen der Farm wird gehäckselt um möglichst viel organische Masse an den Boden zurück zu führen. Auch interessant: Früher und teilweise auch heute noch werden die Strohstoppeln an besonders trockenen Stellen sehr hoch abgeschnitten. Die langen Stoppeln können dann im Winter Schnee fangen, der im Frühjahr schmilzt und dem Boden Feuchtigkeit zuführt.

Die Landschaft hier ist geprägt von vielen Wasserlöchern und einigen Seen die sich gebildet haben. An diesen Stellen kann das Wasser durch eine sehr tonhaltige Bodenschicht nicht abfließen und bleibt teilweise über Jahre dort stehen. So sind auch einige Hofstellen überflutet und können nicht mehr genutzt werden oder Straßen stehen unter Wasser und müssen gesperrt werden. Dies gehört zum Landschaftsbild dazu und ist keine Seltenheit.
Im nächsten Bericht gibt es nochmal ein paar Infos zur Ernte- bzw. zur Überladetechnik. Zuhause werden die ersten Möhren gerodet, hier werden wir noch ein paar Wochen auf den Dreschern sitzen.