Fit durch den Bewerbungsparcours: 7 Tipps wie du jede Hürde meisterst!
Auf dem Weg zum Job müssen einige Hürden überwunden werden. Wie schreibe ich eine Bewerbung? Welches Foto eignet sich? Was muss ich wirklich im Vorstellungsgespräch wissen? Gewusst wie, lassen sich Bewerbung und Vorstellungsgespräch gekonnt meistern.
1. Bewerbung schreiben
Eine Bewerbung besteht aus Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen. Je nach Geschmack kannst du zusätzlich ein Deckblatt beifügen. Bei Schülern erhält das Anschreiben häufig einen besonders hohen Stellenwert. Wenn du möchtest, kannst du hier ein freiwilliges Probearbeiten anbieten. Für Studierende und andere Bewerber ist vor allem der Lebenslauf entscheidend. Bei Zeugnissen sollten die ausgeübten Tätigkeiten im Unternehmen mit aufgeführt sein. Dies erhöht die Glaubwürdigkeit. Insgesamt solltest du auf eine einheitliche Form achten. Schriftart, Schriftgröße und farbige Gestaltung von Überschriften sollten auf allen Seiten gleich sein. Du willst Zeit sparen und deine Bewerbung mithilfe eine KI schreiben? Dann sind hier 5 Tipps, die du beim Schreiben einer Bewerbung mit ChatGPT beachten solltest.
Gerade für Jobs in der Landwirtschaft sind praktische Erfahrungen oft genauso wichtig wie theoretisches Wissen. Falls du bereits auf einem Hof gearbeitet hast, ein landwirtschaftliches Praktikum absolviert oder an agrarwissenschaftlichen Projekten mitgewirkt hast, solltest du das unbedingt hervorheben.
2. Anschreiben gestalten
Das Anschreiben sollte nicht mehr als eine Seite umfassen. Als Einleitung eignet sich ein Satz, der Überraschung auslöst und im Gedächtnis bleibt. Der erste Abschnitt dient dann dazu, deine Qualifikation zu erläutern. Diese solltest du exakt auf das Unternehmen abstimmen. Ein Anschreiben ist daher nicht für mehrere Bewerbungen zu verwenden. Im Idealfall belegen Beispiele aus deinem Lebenslauf Aussagen zu Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein.
Im zweiten Teil geht es darum, deine Motivation für den Beruf und das Unternehmen darzustellen. Besonders günstig ist es, zu erklären, warum sich dein jeweiliger Berufswunsch gebildet hat. Der Abschlusssatz sollte eine positive und mutig formulierte Grußformel sein, zum Beispiel: „Ich freue mich, von euch zu hören.“ Am Ende folgt deine Unterschrift.
3. Lebenslauf erstellen
Im Lebenslauf solltest du neben den persönlichen Daten alle Stationen tabellarisch darstellen. Hast du bereits eine Ausbildung abgebrochen, solltest du das vermeintlich Negative trotzdem auflisten. Indem du angibst, welche Aufgaben du im alten Unternehmen übernommen hast, rückst du die positiven Aspekte in den Vordergrund. Grundsätzlich ist es günstig, möglichst viele Details preiszugeben.
Gerade in der Agrarbranche ist es sinnvoll, besondere Kenntnisse anzugeben – sei es der sichere Umgang mit Landmaschinen, Erfahrung mit Tierhaltung oder Kenntnisse in Agrar-Software. Auch landwirtschaftliche Weiterbildungen oder Zertifikate, wie der Sachkundenachweis Pflanzenschutz, können dir Pluspunkte bringen.
4. Online-Präsenz optimieren
In der heutigen digitalen Welt ist es unerlässlich, ein professionelles Online-Profil zu haben. Plattformen wie LinkedIn oder spezialisierte Jobportale bieten die Möglichkeit, deinen Lebenslauf online zu präsentieren und von potenziellen Arbeitgebern gefunden zu werden. Achte darauf, dass dein Profil stets aktuell ist und deine Kompetenzen sowie Erfahrungen widerspiegelt. Weitere Informationen findest du hier: Dein Online-Lebenslauf: So erhöhst du deine Jobchancen!
5. Digitale Bewerbungsmappe erstellen
Wenn nicht anders gewünscht, solltest du Bewerbungen als PDF-Dokument per E-Mail versenden. Wichtig ist, alle Unterlagen in einem einzigen Dokument zusammenzufügen. Darüber hinaus solltest du die Reihenfolge Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse einhalten. Insgesamt darf die Datei nicht größer als 4 MB sein. Günstig ist es, für die E-Mail eine Signatur einzurichten, in der alle wichtigen Kontaktdaten wie Telefonnummer und Adresse aufgeführt sind. So ist eine schnelle Kontaktaufnahme zu dir möglich.
6. Welcher Kleidungsstil?
Für das Vorstellungsgespräch ist ein neutraler Kleidungsstil geeignet. Große Logos oder Markennamen haben auf Hemd oder Pullover nichts zu suchen. Wichtig ist aber im Allgemeinen, dass du dich wohl in deiner Haut fühlst.
In der Landwirtschaft ist die Kleiderwahl oft pragmatischer als in klassischen Büroberufen. Falls du dich für einen Job im Außeneinsatz bewirbst, kann es sinnvoll sein, robuste und wetterfeste Kleidung zu erwähnen. Für Bürostellen sind saubere, ordentliche Business-Casual-Outfits angemessen.
7. Vorstellungsgespräch vorbereiten
Beim Bewerbungsgespräch kommt es vor allem auf die richtige Vorbereitung an. Häufige Fragen der Personaler lauten: „Was sind deine Stärken und Schwächen? Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden? Warum möchtest du in unserem Betrieb arbeiten?“ Gib dich authentisch und nenne auch Schwächen. Zudem ist es hilfreich, möglichst viel über den Beruf und das Unternehmen zu wissen. Informationen findest du auf der Homepage des potenziellen Arbeitgebers.
Besonders in Jobs auf landwirtschaftlichen Betrieben wird Wert auf Praxiserfahrung gelegt. Sei darauf vorbereitet, von deiner bisherigen Arbeit im Stall, auf dem Feld oder mit Maschinen zu berichten. Wenn du dich für eine Bürostelle bewirbst, kannst du mit Kenntnissen in Agrarverwaltung, Beratung oder Betriebswirtschaft punkten.
Wenn du einen positiven Eindruck hinterlassen möchtest, bereite Fragen an das Unternehmen vor und mache dir während des Gesprächs kurze Notizen. Auch bei geschlossenen Fragen solltest du mit mehr als nur einem Ja oder Nein antworten.
Wir wünschen viel Erfolg!