Nicht nur Trecker fahren

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Nicht nur Trecker fahren

Der Blick in alle Bereiche

Die Auszubildenden arbeiten bei uns in allen Bereichen: in der Werkstatt, der Landwirtschaft, im Forst und im Tiefbau. Unser Ziel ist, dass wir gemeinsam herausfinden, welcher Bereich dem Auszubildenden am meisten liegt.

Karrero - Grüne Jobs Lohnunternehmen Milte Felix Wigger und Bernd Milte
Felix Wigger und Bernd Milte (v.l.)
LOHNUNTERNEHMEN MILTE

Gemeinsam herausfinden, was dem Azubi am meisten liegt

Seit etwa 10 Jahren bildet Bernd Milte in seinem Lohnunternehmen im westfälischen Rinkerode ein bis zwei Fachkräfte für Agrarservice aus. Drei Jahre bleiben die Auszubildenden im Betrieb. Je nach ihren Vorkenntnissen erfolgt die Einarbeitung. „Die Auszubildenden arbeiten bei uns in allen Bereichen: in der Werkstatt, der Landwirtschaft, im Forst und im Tiefbau. Unser Ziel ist, dass wir gemeinsam herausfinden, welcher Bereich dem Auszubildenden am meisten liegt“, sagt Bernd Milte. Auf dem Hof ist Bernd Milte der Ansprechpartner. Gibt es unterwegs Probleme, fährt ein Mitarbeiter aus der Werkstatt raus, um zu helfen.

Sehen was man geschafft hat und Spaß dabei haben

35 Mitarbeiter sind in dem Familienbetrieb angestellt, sodass Bernd Milte jeden täglich sieht. Daher führt er auch keine regelmäßigen Feedbackgespräche mit seinen Auszubildenden. „Wir arbeiten täglich zusammen und reden automatisch über alles“, kann Felix Wigger bestätigen. Er ist seit zweieinhalb Jahren bei Milte in der Ausbildung zur Fachkraft Agrarserice. Sein Vater arbeitet als Marketingleiter bei einem Agrartechnikunternehmen in Stadtlohn. Daher war Felix immer landwirtschaftlich interessiert. Trotzdem hat er sich gegen eine landwirtschaftliche Ausbildung entschieden, weil er keinen eigenen Hof hat. An der Ausbildung zur Fachkraft im Agrarservice reizte ihn die abwechslungsreichen Tätigkeiten. „Ich arbeite etwa die Hälfte der Zeit in der Werkstatt und sitze die andere Hälfte auf der Maschine“, erklärt er. Er suchte sich damals drei Ausbildungsbetriebe aus und bei zweien hat er Probe gearbeitet. Am Ende hat er sich für Milte entschieden, weil es dort menschlich am besten gepasst hat. Dass es im Frühjahr bei der Bestellung oder im Sommer bei der Ernte mal länger wird, stört ihn nicht. „Entscheidend ist, dass mir die Arbeit Spaß macht und ich sehe, was ich geschafft habe“, lacht er. Nach seiner Abschlussprüfung im Sommer bleibt er erstmal bei Milte. Langfristig will er noch den Meister machen.

Falsche Vorstellungen vom Job sind keine Seltenheit

Miltes Ziel ist es, über die Ausbildung neue Mitarbeiter zu gewinnen. Wichtiger als Schulnoten ist ihm, dass die jungen Leute Spaß an dem Job haben. Manchmal haben die Bewerber eine falsche Vorstellung von dem Job, weil sie sich nur flüchtig im Internet erkundigt haben. „Sie glauben, dass sie den ganzen Tag mit dem Trecker fahren und sind dann enttäuscht, wenn sie zwei Tage hintereinander in der Werkstatt stehen“, spricht Milte aus Erfahrung. Daher lässt er potentielle Kandidaten mindestens eine Woche Probe arbeiten.

Zufriedene Mitarbeiter sind das beste Marketing

In den letzten zwei oder drei Jahren ist es schwieriger geworden, geeignete Auszubildende zu finden. Trotzdem schaltet er nur selten Stellenanzeigen. „Diejenigen, die tatsächlich Interesse haben, informieren sich über die Ausbildungsbetriebe in der Region“, ist er überzeugt. Die beste Werbung sind seiner Meinung nach zufriedene Mitarbeiter. „Es spricht sich rum, welches Erscheinungsbild der Betrieb nach außen hat“, sagt er.

Einblicke in das landtechnische Lohnunternehmen Milte GmbH & Co. KG