Innovation auf dem Feld

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Innovation auf dem Feld

Wenn ich eine Frage habe, kann mir immer jemand helfen

Letztes Jahr haben wir einen Versuch zu Herbiziden in Sonnenblumen gefahren. Die Pflanzen sind komplett neu für mich, selbst im Agrarstudium haben wir Sonnenblumen nicht behandelt. Solche Versuche finde ich besonders spannend.

Karrero - Grüne Jobs Bayer Thomas Rudnik und Felix Bolte
Thomas Rudnik und Felix Bolte (v.l.)
BAYER CROP SCIENCE

Viel auf dem Feld statt nur im Büro

Felix Bolte arbeitet seit Sommer 2017 bei der Bayer AG als Versuchsingenieur in Hessen. Er legt Ackerbauversuche an, behandelt die Parzellen über die Vegetationsperiode, erntet die Flächen ab und wertet die Versuche am Ende aus. Meist handelt es sich um zugelassene bzw. kurz vor der Zulassung stehende Produkte. Durch die Versuche zeigt er den Landwirten die Wirkung der Pflanzenschutzmittel in der Praxis. Ihm gefällt vor allem, dass sein Beruf sehr abwechslungsreich ist und er auch viel auf dem Feld arbeitet. Nur im Büro sitzen ist für den gebürtigen Sachsen nichts. Die Landwirtschaft kennt er von der Pieke auf, sein Vater war erst im Agrarhandel angestellt und ist dann als Gesellschafter in einem landwirtschaftlichen Betrieb eingestiegen. Dort leitet er den Pflanzenbaubereich. Einen Kilometer entfernt von diesem Betrieb ist der Versuchsstandort Döbernitz von Bayer. Felix Bolte führte dort im Rahmen eines Praktikums seine Versuche für die Bachelor- und Masterarbeit durch und jobbte dort auch während des Masterstudiums. Noch vor Ende seines Masters hatte er seinen heutigen Job in der Tasche. Dafür bewarb er sich ganz normal über eine Stellenanzeige. „Bei uns hat jeder die gleiche Chance, sich zu präsentieren“, betont Thomas Rudnik, Personalleiter bei Bayer Crop Science.

Neue Mitarbeiter müssen gut ins Team passen

Über die Forschungsversuche bleibt Felix Bolte immer auf dem Laufenden über aktuelle Problemstellungen im Ackerbau, weil Bayer viel in die Forschung investiert. „Letztes Jahr haben wir einen Versuch zu Herbiziden in Sonnenblumen gefahren. Die Pflanzen sind komplett neu für mich, selbst im Agrarstudium haben wir Sonnenblumen nicht behandelt. Solche Versuche finde ich besonders spannend“, sagt er. In diesen Situationen kann er sich auf seine Kollegen verlassen. Als Versuchsingenieur ist er das Bindeglied zwischen Vertrieb und Forschung und tauscht sich mit den Bereichen regelmäßig aus. „Wenn ich eine Frage habe, kann mir immer jemand helfen“, sagt er. Daher ist es Personalleiter Rudnik besonders wichtig, dass die neuen Bewerber gut ins Team passen.

Eingearbeitet wird Felix Bolte vor allem von Erwin Hüfner. Dieser ist aktuell noch der Versuchsingenieur in Ronneburg, er geht ab Sommer in den Ruhestand. So kann der junge Versuchsingenieur zwei Jahre von seinem Vorgänger lernen. Denn jeder Versuchsstandort ist anders. Zum einen unterscheiden sich die Standortbedingungen wie Boden und Klima. Zum anderen fahren die zuständigen Versuchsingenieure unterschiedliche Fruchtfolgen.

Work-Life-Balance und Selbstverwirklichung sind genauso wichtig wie Gehalt

Den überall propagierten Fachkräftemangel kann Thomas Rudnik nur teilweise bestätigen. Er arbeitet mittlerweile seit zehn Jahren bei Bayer Crop Science als Personalleiter. In dieser Zeit ist ihm schon aufgefallen, dass die Anzahl der Bewerbungen auf eine Stelle zurückgegangen ist. Trotzdem kann er noch alle offenen Stellen rasch besetzen. Im Jahr stellen sie etwa zehn neue Agraringenieure ein; dabei gehen ca. zehn bis 15 Bewerbungen für eine Stelle ein. „Wir haben als Marke natürlich eine gewisse Bekanntheit in der Branche“, sagt er. Daneben bezahlt Bayer gut und bietet seinen Mitarbeitern u. a. flexible Arbeitszeiten, Home-Office sowie einen Dienstwagen. Das ist Felix Bolte allerdings nicht das wichtigste. „Ich würde die Punkte Gehalt, Work-Life-Balance und die Selbstverwirklichung in der Arbeit als gleichwertig betrachten“, sagt er. Im Sommer und Herbst hat er durch die Ernte und das Anlegen der neuen Versuche etwas mehr Stress. Dafür kann er sich die Zeit in ruhigeren Phasen selber einteilen.