Fachkraft Agrarservice (Meister)

Das wichtigste in kürze

  • Zulassung zur Meisterprüfung: Erfolgte Abschlussprüfung in einem landwirtschaftlichen Beruf und Berufspraxis erforderlich.
  • Prüfungsteile: Umfasst Bereiche wie Pflanzenproduktion und Unternehmensführung.
  • Prüfungsdurchführung: Praktisch, schriftlich und mündlich, inklusive Klausuren.
  • Kosten: Gebühren für Lehrgänge, Prüfungen und Materialien.

Warum lohnt sich eine Meisterprüfung?

Agrarservicemeister*innen werden darauf vorbereitet, Fach- und Führungsaufgaben in Unternehmen zu übernehmen, die im Bereich des Agrarservice oder des Pflanzenbaus mit entsprechenden Serviceangeboten tätig sind. Das Ziel der Prüfung ist es daher zu überprüfen, ob der Teilnehmer oder die Teilnehmerin über die notwendigen Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen verfügt, um diesen Anforderungen gerecht zu werden.

Bei erfolgreichem Abschluss der Prüfung erhält man den anerkannten Titel Agrarservicemeister*in.

Was sind die Voraussetzungen zur Fachkraft Agrarservice Meister?

Um zur Meisterprüfung für die Fachkraft Agrarservice zugelassen zu werden, muss man eine der folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Eine erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung im anerkannten Ausbildungsberuf „Fachkraft Agrarservice“ und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis.
  • Alternativ, eine erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf und anschließend eine mindestens dreijährige Berufspraxis.
  • Oder, eine mindestens fünfjährige Berufspraxis in Unternehmen des Agrarservice, des Pflanzenbaus mit Serviceangeboten oder vergleichbaren Unternehmen.

Was umfasst die Meisterprüfung Fachkraft Agrarservice?

Die Meisterprüfung gliedert sich in die folgenden Prüfungsteile, und zwar:

Pflanzenproduktion, Verfahrens- und Agrartechnik, Dienstleistungen

  • Zunächst wird eine praktische Meisterarbeit durchgeführt, die in Form eines Arbeitsprojektes realisiert wird. Diese erstreckt sich über einen Zeitraum von 12 Monaten. Darüber hinaus ist eine umfassende Dokumentation erforderlich, und am Ende findet ein abschließendes Fachgespräch statt, das bis zu 60 Minuten dauern kann.
  • Zusätzlich wird eine schriftliche Prüfung angesetzt, die eine Dauer von 180 Minuten umfasst.

Betriebs- und Unternehmensführung

  • Hierbei erfolgt eine schriftliche Prüfung, die auf eine Dauer von 180 Minuten angelegt ist.
  • Außerdem wird eine Beurteilung eines externen Betriebes vorgenommen. Diese wird schriftlich in 120 Minuten durchgeführt, woraufhin ein Fachgespräch folgt, das bis zu 60 Minuten dauern kann.

Berufsausbildung und Mitarbeiterführung

  • In diesem Teil wird zunächst eine Ausbildungssituation umgesetzt, die 60 Minuten in Anspruch nimmt. Diese wird von einem Fachgespräch begleitet, das bis zu 30 Minuten dauern kann.
  • Zudem findet eine schriftliche Prüfung statt, die fallbezogene Aufgaben aus mehreren Handlungsfeldern der Ausbildung umfasst und insgesamt 150 Minuten dauert.
  • Schließlich wird eine Fallstudie zu einer vorgegebenen Situation der Mitarbeiterführung bearbeitet, wobei eine schriftliche Ausarbeitung in 120 Minuten erfolgen muss. Im Anschluss daran findet ein Fachgespräch statt, das bis zu 20 Minuten dauern kann.

Die Meisterprüfung wird durchgeführt von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und der Landwirtschaftskammer NRW/Fachschule in Kleve

Was für Kosten entstehen?

Für den Besuch der Vorbereitungslehrgänge und die Prüfung selbst entstehen Gebühren. Weitere Kosten entstehen für Arbeitsmaterialien und Fachliteratur. Mehr Infos über die genauen Kosten findet du hier.

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