Der Büachele Hof – ein Familienbetrieb.
Auf 250 Hektar werden bei uns verschiedene Sorten Wurzelgemüse und Kartoffeln, Dinkel sowie Kleegras angebaut.
Als mein Vater im Jahr 1987 den gesamten Hof auf Bio umstellte, war er ein absoluter Pionier in diesem Bereich. Heute bin ich dankbar, auf so gesundem Boden wertvolle Lebensmittel anbauen zu dürfen.
Wir haben ein tolles Team von Mitarbeitern, unabhängig von unseren zahlreichen Regenwürmern und Mikroorganismen im Boden, die uns bei unserem Gemüseanbau unterstützen. Deshalb steht die Bodengesundheit auch im Zentrum unserer Arbeit.
Die Liebe zum Boden
Was braucht gutes Gemüse? Welche Faktoren beeinflussen den Geschmack von Gemüse?
Der Anbau von Nahrungsmitteln ist ein komplexes Zusammenspiel aus Sonne, Wasser, Boden und vor allem auch den sich darin befindlichen Lebewesen. Regenwürmer, Bodenmikroorganismen und unzählige Kleinstlebewesen versorgen die Pflanzen mit Nährstoffen und sorgen für ein gesundes Mikroklima.
Die Aspekte der Bodenfruchtbarkeit werden von der konventionellen Landwirtschaft leider nicht berücksichtigt. Große, schwere Maschinen verdichten den Boden und schaden der Bodenfruchtbarkeit. Durch Überdüngung und Monokultur verliert der Boden Jahr für Jahr an Nährstoffen und die Fähigkeit, Wasser zu speichern. Und genau das machen wir anders!
Schonende Bearbeitung – mit der Natur!
Wir arbeiten bereits seit 15 Jahren mit den Methoden der Dammkultur und verzichten auf wendende Bodenbearbeitung. Die Dammkultur sorgt auf den Feldern für eine gute Belüftung des Bodens sowie eine bessere Wasser- und Nährstoffspeicherung. Unkräuter wie Disteln, Quecke und Ampfer verschwinden dadurch von selbst.
Die Kreisläufe der Natur nutzen
Wir haben erkannt, dass sich manche Pflanzenarten in ihrer Entwicklung gegenseitig ergänzen. Deshalb bauen wir zum Teil Mischungen anstelle von Monokulturen an. Getreide und Wintererbsen beispielsweise kultivieren wir auf dem gleichen Feld, denn Tiefwurzler und Breitwurzler begünstigen sich in ihrem Wachstum gegenseitig: Erbsen lagern den Stickstoff aus der Luft im Wurzelbereich an und können es dem Getreide zur Verfügung stellen.
Kleegras als Gesundungsfrucht bietet die Basis der Fruchtfolge. Jedes Jahr säen wir Zwischenfrüchte, die ebenso wie Kleegras, Stickstoff sammeln und den Boden lockern. Dies ermöglicht es uns auf künstlichen Dünger zu verzichten. Eine weitreichende Fruchtfolge, die 15 verschiedene Kulturen umfasst, garantiert die Pflanzengesundheit.
Ausbildung am Hof
Nach dem Abitur habe ich, Barbara Knötzinger, zuerst eine landwirtschaftliche Lehre auf zwei Bio-Betrieben absolviert und im Anschluss in Weihenstephan-Triesdorf Landwirtschaft studiert. Dort habe ich auch meine Ausbildereignung erworben. Schon während meines Studiums arbeitete ich wann immer möglich zuhause mit. Nach meinen Bachelor-Abschluss habe ich den Hof von meinem Vater übernommen.
Mein Wissen weiterzugeben und praktische Erfahrungen zu vermitteln, bereiten mir Freude. Praktikanten und Lehrlinge sind bei uns auf dem Hof jederzeit herzlich willkommen!
Falls Sie Interesse haben, Einblicke in unseren Betrieb zu erhalten, senden Sie eine Bewerbung per E-Mail.
